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Die perfekten Spareribs - So gelingen die Rippchen auf Anhieb


Spieße, Steaks, Kartoffeln und co.: Der Sommer bringt jede Menge Abwechslung auf den Grill. Doch was wäre ein ausgiebiger Grillabend ohne saftige Spareribs? Vor allem für Grillanfänger ist es jedoch nicht immer leicht, gleich auf Anhieb saftige und geschmackvolle Rippchen zu grillen. Darum zeigen wir dir in diesem Artikel, welche Schritte du für die perfekten Spareribs auf jeden Fall beachten solltest und wie du im Handumdrehen zum Rippchen-Meister wirst. Los geht’s!

  

Bei Spareribs ist natürlich klar: Man braucht Rippchen. Doch von welchem Tier? Für die klassischen Spareribs werden Rippchen vom Schwein verwendet. Aber auch Kalb- oder Rinderrippen eignen sich besonders gut. Wichtig ist dabei nur, dass du je nach Fleischart auch die Würzung anpasst. Beim Kauf der Rippchen wendest du dich am besten an den Metzger deines Vertrauens. Im besten Fall entfernt dieser auch die sogenannte Silberhaut und überschüssige Fettanteile für dich. 

Tipp: Wer die Silberhaut selbst entfernt, nimmt dafür am besten einen Löffelstiel zur Hand. Einfach unter die Haut schieben und diese dann mit der Hand oder einem Geschirrtuch entlang der Rippe abziehen. Achte dabei darauf, den Löffel immer am Knochen entlangzuführen, um das Fleisch nicht zu verletzen. 

  

Das Würzen

Bevor die Spareribs nun auf den Grill können, darf vor allem eines nicht fehlen: Die passende Würzung. Dabei werden Rippchen mit einem trockenen Barbecue-Rub großzügig eingerieben. Ein Klassiker unter den Spareribs-Liebhabern ist der sogenannte „Magic Dust“. Die Gewürzmischung ist fertig abgemischt zu erwerben – kann aber natürlich auch selbst gemacht werden. Wie genau, erfährst du hier: https://bbqpit.de/rezepte/magic-dust/. Als Gewürzkombination sind Paprikapulver, Salz, etwas brauner Zucker für die Süße, Chilipulver und Cayennepfeffer die Klassiker. Hier gilt: Erlaubt ist, was schmeckt. 

Nachdem du die Rippchen großzügig von beiden Seiten mit der Gewürzmischung eingerieben, solltest du sie mehrmals mit Klarsichtfolie umwickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

  

Spareribs grillen: Die 3-2-1 Methode

Jetzt geht es ans Eingemachte: Das Grillen. Eine bekannte Methode für besonders zarte Rippchen ist das 3-2-1 Grillen. Hierbei werden die Spareribs bei einer niedrigen Temperatur zwischen 110 und 120 Grad zunächst 3 Stunden lang geräuchert. Im Anschluss werden sie 2 Stunden lang gedämpft und in der letzten Stunde noch glasiert. Man sieht: Leckere Rippchen fordern Geduld. Wer es jedoch einmal probiert hat, weiß am Ende: Es zahlt sich aus!  

Wichtig: Achte darauf, dass dein Grill in allen 3 Phasen eine konstante Temperatur beibehält. Da man die Rippchen hauptsächlich indirekt grillt, ist es wichtig, dass dein Grill einen Deckel besitzt. Dabei ist es ganz egal, welchen Grill du benutzt - Hauptsache die Temperatur bleibt konstant. So werden die Rippchen außen schön knusprig und innen wunderbar saftig. 

  

1. Schritt: Das Räuchern

Um die Spareribs ausgiebig zu räuchern, legst du eine Handvoll Räucherholz auf die Holzkohle. Achte dabei darauf, dass du nicht zu viel Räucherholz verwendest, da so der Geschmack schnell bitter werden kann. Nachdem du das Räucherholz in den Grill gelegt hast, kannst du auch schon die Spareribs auflegen. Nun heißt es: Deckel zu und abwarten. 

Tipp: Um die Rippchen noch schonender und platzsparend zuzubereiten, empfiehlt es sich einen Spareribs-Halter zu benutzen. Eine Auswahl findest du zum Beispiel hier: https://www.grillfuerst.de/Zubehoer/Bratenkorb-Rippchen-Halter.php

  

2. Schritt: Spareribs dämpfen

Für die zweite Phase werden nun die Rippchen einzeln mit etwas Flüssigkeit in Alufolie gewickelt. Je nach Lust und Laune kann man hierfür einen guten Schluck Wasser, Apfelsaft oder auch Bier verwenden. Achte dabei darauf, dass die Alufolie von allen Seiten dicht verschlossen ist, damit sich der Dampf im Inneren gut ausbreiten kann. Nun die Päckchen wieder für 2 Stunden auf den Grill legen und dann kann auch schon die letzte Phase eingeläutet werden. 

  

3. Schritt: Die Marinade 

Was wären Spareribs ohne die passende Marinade? Um den Rippchen den letzten Schliff zu verpassen, kommen sie in der dritten Phase für eine weitere Stunde auf den Grill. Wickle davor die Spareribs vorsichtig aus der Alufolie. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn das Fleisch kann schon leicht vom Knochen fallen. Nun von beiden Seiten mit deiner liebsten Barbecue-Sauce einpinseln und die Rippchen erneut auf den Grill legen. Wer Lust hat, kann nach 30 Minuten noch einmal nachpinseln. Danach heißt es endlich: Entspannen und genießen!