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Gemüse und Kräuter im Januar säen!

Der Winter ist die ideale Jahreszeit, um zuhause manche Gemüse- und Kräutersorten zu säen, wie zum Beispiel Chili und Aubergine. Warum? Ganz einfach: Scharfe Chili benötigt etwa 270 Tage von der Aussaat bis zur Ernte und ist somit frühzeitig einzupflanzen. Außerdem brauchen Chilis bei der Anzucht mindestens 21 Grad, heißt also, dass man am besten für die Anzucht entweder drinnen eine Fensterbank oder draußen ein Gewächshaus auf Balkon, Terrasse oder im Garten nutzt. Wer sich bezüglich der Vorkultivierung für eine Outdoor-Lösung entscheidet, sollte zusätzlich ein Gartenvlies benutzen, da es das Wachstum fördert – es wirkt nämlich isolierend, und schützt vor Kälte und Frost. Die Bodentemperatur bleibt dabei relativ konstant, wodurch das Saatgut trotz kühlerer Temperaturen idealerweise keimen kann.

© alicja neumiler - stock.adobe.com (218038929)

Ein Tipp für mehr Wohlgefühl beim Pflanzen säen: Wenn du möchtest, kannst du das Eintopfen ja auch Outdoor auf einem geeigneten Pflanztisch machen. Für eine gemütliche Stimmung sorgen dabei Gartenflammen wie zum Beispiel unsere Kalayo-Feuersäulen oder unser Tischfeuer Circle M

Es gibt übrigens viele Pflanzenkulturen, die sich in geschützter Umgebung im Januar wunderbar vorziehen lassen, was großartig ist, weil sich auf diese Weise saisonales Gemüse bereits zu Jahresbeginn optimal vorbereiten lässt. 

Bei den folgenden Gemüse- und Kräutersorten ist ein Einpflanzen im Januar bereits sinnvoll:

  • Salate
  • Kohlrabi
  • Paprika
  • Sprossengemüse
  • Kresse
  • Rübstielchen
  • Steckrübe
  • Lauch
  • Zwiebeln
  • Rotkohl
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Ackerbohne

Im Frühjahr ist dann die Gemüse-Vorkultur bereit für die Umpflanzung ins Freie. Besonders geschützt sind die Jungpflanzen in Hochbeeten, die sich problemlos bepflanzen lassen. Im Beet lassen sich unter anderem auch Tomaten und Paprika anpflanzen, die man auch schon im Winter gut vorkultivieren kann.

Wenn du dich jetzt fragst, ob man auch Obstsorten vorkultivieren kann, lautet die Antwort: ja! Welche wann auszusäen sind, lässt sich aus einem Aussaatkalender, der die Monate Januar bis Dezember umfasst, herauslesen. Laut Aussaatkalender ist im Januar und Februar zum Beispiel das Vorziehen von Heidelbeeren, Erdbeeren und Sanddorn sinnvoll, da diese als Obst-Vorkulturen im geschützten Gewächshaus unter freiem Himmel oder im Wohnraum auf der Fensterbank gut wachsen können.

Tipps für die Vorkultur

Wichtig bei einer Vorkultur ist, dass die Aussaatgefäße, zu denen auch Blumentöpfe oder Minigewächshäuser gehören, vor dem Keimen der Pflanzen in einer warmen Umgebung stehen. Nach Bildung von Keimlingen ist hingegen ein heller und kühler Platz mit indirekter Sonneneinstrahlung erfolgsversprechend. In den Aussaatgefäßen, die in Abhängigkeit von der Keimgröße zu wählen sind, sollte sich lockere und nährstoffarme Erde befinden, damit ein langsames Anzüchten möglich ist und die Wurzeln so nachhaltig an Kraft gewinnen.

© fotoduets - stock.adobe.com (419994519)

Da Obst eher großes Saatgut aufweist, wird hier auf eine Einzelkornsaatgesetzt. Die Keimdauer ist abhängig von der Pflanzenart, der Saatqualität und den äußeren Einflüssen. Wenn es laut Aussaatkalender zum Auspflanzen kommen soll, ist die Pflanze vorab abzuhärten, indem sie eine Woche lang täglich für ein paar Stunden draußen auf Balkon oder Terrasse wetterunabhängig geschützt steht.

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