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Gemüseanbau für Anfänger: 6 Tipps für eine reiche Ernt

Mit den warmen Temperaturen kommt für viele auch die Lust auf, eigenes Gemüse im Garten anzubauen und zu ernten. Für viele Gartenanfänger stellt sich dabei oft die Frage: Wo soll ich anfangen? In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Tipps du für eine erfolgreiche Ernte beachten solltest und wie du auch als Anfänger sofort zum Gartenprofi werden kannst.

 

 

1. Das passende Gemüse

Wer gerade erst mit dem Gemüseanbau angefangen hat, sollte zunächst auf robuste und pflegeleichte Sorten zurückgreifen. Gemüse wie Mangold, Tomaten, Erbsen, Radieschen, Zucchini, Chilis oder Salate gelingen oft auf Anhieb. Sie verzeihen es auch, wenn sie mal nicht perfekt umsorgt werden und halten sowohl Kälte als auch Hitze sehr gut aus. Und das Beste? Auch auf kleinen Flächen bringen sie eine reiche Ernte ein.

 

2. Der Standort

Egal welche Gemüseart: Sie alle lieben es warm und sonnig. Daher solltest du bei der Wahl des Standorts am besten darauf achten, dass deine Pflänzchen in Ausrichtung Süden gepflanzt werden. So bekommen sie genug Sonnenlicht ab. Neben Licht spielt auch ein ausreichender Schutz gegen Wind eine große Rolle. Ein kleiner Zaun oder eine niedrige

Hecke in der Nähe sind ideal, um zu starke Winde abzuwehren. Jetzt fehlt nur noch eines: Ein nahegelegener Wasseranschluss, um den Garten schnell und einfach pflegen zu können.

  

3. Der optimale Boden

Bevor die Samen oder Stecklinge in die Erde kommen, solltest du die Beschaffenheit des Bodens überprüfen. Mit einem pH-Messstreifen ist das schnell getan. Einfach in den Boden stecken und fertig. So kannst du erfahren, ob dein Boden mehr im sauren oder alkalischen Bereich liegt. Um ideale Bedingungen für dein Gemüse zu schaffen, sollte der Boden einen pH-Wert von 6 bis 6,5 aufweisen. Mithilfe von Kompost kannst du den Boden zusätzlich mit wichtigen Nährstoffen für deine Pflanzen anreichern.

  

4. Der Fruchtwechsel

Damit dein Gemüse auch in den nächsten Jahren weiterhin gut gedeihen kann, solltest du auch den Fruchtwechsel in deinen Beeten beachten. Um den Pflanzen in der Erde nicht nur optimale Nährstoffe zu bieten, sondern sie auch zuverlässig vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen, werden die Beete jedes Jahr unterschiedlich bepflanzt. Dabei wird zwischen Stark-, Mittel- und Schwachzehrern rotiert. Denn: Nicht jede Pflanze braucht gleich viele Nährstoffe. So bleiben auch in den Folgejahren genug Nährstoffe im Boden und die Pflanzen sind perfekt versorgt.

  

5. Mischkultur

Je mehr Vielfalt im Beet, umso besser! Eine Mischkultur im Beet bringt jede Menge Vorteile mit sich mit. Denn mit dem richtigen Partner an der Seite gedeihen die Pflanzen nicht nur besser, sondern schützen sich auch gegenseitig vor Plagegeistern und Krankheiten. Wichtig ist jedoch, den richtigen Pflanzpartner zu wählen, denn nicht alle verstehen sich. So passen Erbsen und Bohnen nicht gut zusammen, während Salat und Zwiebeln hingegen prächtig nebeneinander gedeihen. Eine Mischkulturtabelle kann hier Abhilfe schaffen: https://www.garten-haus.at/tipps_praxis/2019/04/mischkulturtabelle--wer-mit-wem-.html.

Tipp: Mithilfe einer Anbauskizze fällt die Auswahl leichter und so verlierst du auch für den Fruchtwechsel im nächsten Jahr nicht den Überblick.

  

6. Die richtige Pflege

Bei der richtigen Pflege sind vor allem drei Dinge zu beachten: Gießen, düngen und vor Unkraut und Schädlingen schützen. Beim Gießen gilt: Nicht zu oft, aber dafür reichlich. Wichtig ist, dass die Pflanzen bis in die Wurzel mit genug Wasser versorgt werden. Unkraut sollte regelmäßig entfernt oder mithilfe einer Mulchschicht oder einem Vlies unterdrückt werden. Zum Düngen empfehlen wir dir organischen Dünger. Je nach Gemüseart muss dabei unterschiedlich gedüngt werden. Mehr zum Thema Düngen erfährst du auch hier: https://grdn.de/news/gruener-daumen/duengen/.

  

Neben regelmäßigem Gießen und Düngen ist auch ein Schutz vor Schnecken ratsam. Denn oft sind sie die Übeltäter, die dem Gärtner die Arbeit schwer machen und mühsam gezüchtete Pflanzen wieder zerstören. Neben dem klassischen Schneckenkorn können auch

Schneckenzäune aus Kunststoff oder Blech hilfreich sein. Wer genug Platz hat und gerne Tiere im Garten hält, kann auch auf die Natur und den Hunger von Laufenten zurückgreifen.

  

Nun heißt es nur noch: Abwarten und dem Gemüsegarten beim Gedeihen zusehen. Du wirst sehen: Mit diesen Tipps bist du bestens vorbereitet und kannst dich noch in diesem Jahr an reichlich frischem und knackigem Gemüse erfreuen.

Tags: Test