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Vom Samen zum Steckling: So kannst du dein Gemüse im Frühling selbst vorziehen

Es geht doch nichts über leckeres Gemüse aus dem eigenen Garten! Und noch viel besser ist es, wenn man den Pflänzchen von Anfang an beim Wachsen zusehen kann. Mit dem Februar beginnt die Pflanzzeit und du kannst jetzt schon beginnen, erste Gemüsesorten in deinem Zuhause vorzuziehen.  

In diesem Artikel zeigen wir dir daher, wie du dein Saatgut perfekt für deinen Gemüsegarten vorziehst und welche Dinge du hierbei beachten solltest. 

 

 

Darum solltest du Gemüse vorziehen 

Das eigene Gemüse vorzuziehen bringt viele Vorteile mit sich. Es ist nicht nur günstiger als der Kauf von fertigen Jungpflanzen im Handel, es bietet auch eine deutlich vielfältigere Auswahl an Gemüsesorten. Von alten bis hin zu neuen Sorten in allen Formen, Geschmäckern und Farben ist bei der Samenauswahl für jeden was dabei. Zudem weiß man von Anfang an was drin steckt und kann sich sicher sein, dass keine Pestizide und co. verwendet wurden.  

 

Dieses Gemüse kannst du vorziehen 

Zahlreiche Gemüsesorten können problemlos vorgezogen werden. Ganz egal ob Kürbis, Tomate, Zucchini, Paprika, Chili, Peperoni, Aubergine, Gurke oder Salat: Die Auswahl ist riesig. Auch Kohlsorten wie Brokkoli, Kohlrabi oder Blumenkohl eignen sich bestens.  

Aber Achtung: Zum Vorziehen eignet sich nicht jedes Gemüse. Wurzelgemüse wie Rote Beete, Radieschen oder Karotten musst du nicht vorziehen und kannst die Samen direkt im Garten sähen.  

 

Der richtige Zeitpunkt  

Der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Vorziehen zu beginnen ist je nach Gemüseart unterschiedlich. Beliebte Gemüsesorten wie Paprika, Aubergine, Chili, Peperoni oder Physalis haben eine lange Anzuchtzeit, deswegen kannst du mit ihnen bereits im Februar beginnen. Im Allgemeinen gilt: Ab März können die meisten Samen problemlos gedeihen und vorgezogen werden. Am besten du beachtest die Informationen auf den Samenverpackungen, um den perfekten Zeitpunkt zu erwischen.  

  

Der passende Standort 

Damit deine Samen die besten Vorrausetzungen haben, um zu gedeihen, solltest du sie an einen warmen und hellen Ort stellen. Damit sie nicht austrocknen, sollten sie nicht in der prallen Sonne oder über einer Heizung stehen. Eine Fensterbank eignet sich oft optimal. Dabei solltest du aber darauf achten, dass du die Keimlinge mit einer wärmenden Unterlage schützt, da es am Fenster oft sehr kühl sein kann. Einfach etwas Stoff oder Vlies darunterlegen und fertig.  

  

Diese 3 Dinge brauchst du dafür: 

1. Geeignete Behälter

Zum Vorziehen kannst du klassische Blumentöpfe, Schalen oder auch Minigewächshäuser verwenden (https://www.mein-schoener-garten.de/gartengestaltung/gartenideen/mini-gewaechshaus-27336). Als günstige Alternative lassen sich aus Pappe, Zeitungspapier oder Eierkartons auch schnell einfache Behälter basteln. Das Praktische daran: Du kannst sie später direkt in die Erde mit eingraben, da sie aus organischem Material bestehen und sich zersetzen. Vor Beginn ist es jedoch wichtig, Löcher in die Böden zu bohren, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. 

  

2. Anzuchterde

Bei der Erde greifst du am besten auf eigens dafür gedachte Anzuchterde zurück. Sie ist nährstoffärmer als herkömmliche Erde und regt die Pflanzen dazu an, nicht zu schnell zu wachsen und dadurch kräftigere Wurzeln zu entwickeln. 

3. Hochwertiges Saatgut

Damit deine Pflanzen robust und gesund werden und eine leckere Ernte herausspringt, nimmst du am besten hochwertiges Bio-Saatgut. Zahlreiche Sorten an Bio-Saatgut findest du zum Beispiel hier: https://www.meine-ernte.shop/bio-saatgut/ 

 

Jetzt kannst du auch schon loslegen 

Fülle deine Behälter mit reichlich Erde und lasse ungefähr 1-2 cm zum Rand frei. Nun einfach ein Loch in die Erde drücken und das Saatgut hineinlegen. Anschließend behutsam mit Erde bedecken und fertig. Im Allgemeinen gilt: Der Samen sollte nur so tief in der Erde sitzen, wie er auch groß ist. Jetzt musst du die Erde noch genug befeuchtenAm besten verwendest du hierfür eine Sprühflasche. So kann die Erde nicht zu nass werden und du kannst Staunässe und Schimmelbefall vermeiden 

 

Tipp: Um optimale Bedingungen für deine Keimlinge zu schaffen, kannst du die Behälter mit Klarsichtfolie bedecken. Diese sorgt dafür, dass die Luft darin schön warm und feucht bleibt und ein optimales Klima für deine Keimlinge entsteht. Wenn die ersten Pflanzen sprießen, solltest du die Abdeckung jedoch entfernen.  

Jetzt kannst du dich entspannt zurücklehnen und deinen Pflänzchen beim Wachsen zusehen. Wir wünschen dir viel Spaß beim Nachgärtnern! 

Tags: Test